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Anreise: Nachtrag statt Nachtisch

Im Tiefflug ging es zum Flughafen auf der Plauen-Gera-Tegel-Magistrale. Unser italienscher Untersatz schluckte wie ein durstiger Elefant, aber der Turbolader pfiff so schön.



Vor dem langen Flug durften wir uns in Amsterdam vergnügen. Die Zeit reichte immerhin, um vom Ankunftsgate zum Abfluggate zu gelangen...

Narita, alles klar: Wir haben Yens in der Tasche (von einem redenden Geldautomaten), eine Suica-Netzkarte (von einem redenden Fahrkartenverkäufer) und keine Ahnung, wo es lang geht. Da hilft bestimmt ein Netzplan. Leider nicht redend.



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Die Roppongi?

Da hat der Hans aber sehr geheimnisvoll beendet. Wer ist Roppongi?
Tja liebe Vio, zur Auflösung dieser Frage wirst du wohl bis morgen warten müssen - heute sag ich noch nix dazu.
Auch ob sich auch unsere Frauen Sorgen machen müssen, lass ich mal offen.
Morgen gibt's dann vielleicht ein Foto ...

... heute habe ich erstmal noch ein von Gestern:

Die Geradlinigkeit der Japaner ist ja auch bekannt - und sie ist auch wahr

Da Tokyo auch eine Großstadt sein soll, habn wir uns auf die Suche gemacht. Bei der Suche sind dann aber die zwei Mitreisenden verloren gegangen. Egal, dafür konnte man viele interessante Motive finden.

Irgendwann wurde es später Nachmittag und es ging zurück zum Hotel. Da der Weg duch Tokyo aber vom Zufall bestimmt war, mußte noch der richtige Weg gefunden werden. Der Bahnhof nannte sich Tokyo Station und ist auch der Hauptbahnhof. Dieses Wissen besitzen auch die Japaner und sind deswegen scheinbar alle dort.

Aber es waren noch nicht so viele Leute, dass die ominösen Fahrgastverdichter aktiv wurden. Vielleicht kommten sie morgen ...
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getrennte Wege, Warten auf Geisha



René G. kennt sich aus, der Tag wird detailliert durchgeplant. Auf geht's, die U-Bahn ist um die Ecke und René Z. kennt sich auch aus...



Für manche Japaner ist die U-Bahn ein Ort zur Entspannung, für manche ein Ort der elektronischen Kommunikation und für manche ein Ort der Meditation. Breitbeinig, standsicher. Bis die Bahn kommt.


Aber auch außerhalb der Bahn ist Können gefragt. Wir hatten es teilweise, das Museum für moderne Kunst haben wir nach einem schönen Parkspaziergang gefunden. Und dann haben wir uns verloren. Rene G. ist weg, verschwindibus, aufgelöst. Mitten im Museum. Kunstbanause? Schwarzes Loch?
René Z. und ich gehen weiter zum Kunsthandwerkmuseum, sehen eine Geisha, auf die wir warten, die nicht kommt, während wir Hunger schieben uns uns Fragen ausdenken. Dafür gibt es Karo-Strümpfe, Gesichtsmasken und Schlumperstiefel zu sehen. Sehr interessant.
(Zur Beruhigung: René G. hat das Hotel wieder gefunden.)
Der Abendplan heißt: Essen und Roppongi besuchen. Mal sehen, wieviel von dem Plan nach dem Essen noch übrig sein wird...


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Fuffy, Fisch und Meergetier

So, die erste echt japanische Mahlzeit haben wir auch hinter uns. Mutsuura war mit uns Essen. Wie es in Japan so ueblich ist, natuerlich mit Fisch...

... zu meiner grossen Freude.

Anfangs war noch gesagt, dass wir in ein typisches Restaurant mit Schweinefleisch und so gehen aber zum Schluss gab's eben bis auf eine Speisse nur Fisch. Naja, da hat der Koch wohl kurzfristig was von der Schweinegrippe erfahren und das Restaurant-Konzept ueberarbeitet.

Mein Magen wurde also erstmalig mit folgenden Sachen (ich nenne es mal Nahrungsmittel) gefuellt:

- Fisch rot

- Fisch weiss

- FIsch komischfarben

- Oktopus im Teigmantel

- Oktopus roh

- und was schoen scharfes mit nur Gemuese (wir nennen es jetzt einfachheitshalber  mal Fuffy)

Nach dieser gesundheitlichen Intensivbehandlung haben wir noch kurz was vom Nachtleben gesehen. Oder besser gesagt vom anfangenden Nachtleben. Es ist hell, laut und irgendwie anders. Morgen werden wir es uns mal genauer anschauen. Heute besteht unser Nachtleben nur noch aus Schlaf - jeder in seinem Bett. Damit die Vio niemanden auf den Knoechel hauen muss.

... und zum Glueck gibt's morgen erst wieder Essen!

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aufgeschlagen



10:30, Narita, die Frsiur sitzt. Wir haben davor das Sitzen ja auch lange genug üben können. Ohne Zoll- oder Inch-Probleme, mit Infrarot-Grippe-Detektion und eidesstattlicher Gesundheitserklärung (René G., wo ist Deine erste geblieben?) kaufen wir Yen und eine Suica-Netzkarte, die an der dritten Fahrkartenschranke versagt. Der nette Mann, der kein Englisch spricht und hinter einer Scheibe sitzt, half geschwind. Raus aus dem Bahnhof Nippori und rein in eine kleine Einkaufsstraße. Es riecht nach Hefe, Weihrauch und unserem Schweiß...
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Der ultimative Plan

Do 30. April
(Hinflug)
05:45 - Abfahrt René in Plauen mit Mietwagen
06:45 - Einsammeln von Zimmi in Gera
07:00 - Einsammeln von Hans in Gera und Abfahrt nach Berlin Tegel
09:30 - Ankunft Berlin Tegel
12:25 - Abflug in Berlin Tegel KL 1824
13:50 - Ankunft Amsterdam
15:20 - Abflug Amsterdam KL 0861

Fr 01. Mai
(Hinflug/Tokyo)
(Treffen mit Matsuura???)
09:40 - Ankunft Tokyo Narita Airport Terminal 1
??:?? - Airport: Suica-PASMO bei JR East Travel Service Center (floor B1)
??:?? - Airport: Handy kaufen/mieten
??:?? - Fahrt mit Keisei (Ueno) bis Nippori
??:?? - Fußweg bis Ryokan Katsutaro Annex (ca. 1km)
15:00 - Check In: Ryokan Katsutaro Annex (3-8-4, Yanaka)
Yanaka-Friedhof


Sa 02. Mai
(Tokyo)
Vormittag - Museen (Modern Art, National Art Center, Fotografie-Museum)
Nachmittags/Abends - Shibuya --> Party-Viertel (Läden, Spielhallen, Bars, Kaufhaus Marui Jam = Mode bis 25)
evtl. Yoyogi-Park 'abchecken' für Sonntag
National Childrens Castle (östlich von Harajuku/Shibuya)
Ginza - Papierkaufhaus


So 03. Mai
(Tokyo)
Cosplay bei Harajuku Station, Yoyogi park
Bogenschießen beim Meiji-Schrein im Yoyogi park
Flohmarkt im/um Yoyogi park
Togo-jinja-Shrein (Nord-östlich von Harajuku Sta.)
Rotlicht-Bezirk Ost-Shinjuku
West-Shinjuku (westlich des Bahnhofs) --> Architektur
Shinjuku-Bahnhof --> sehr, sehr viele Menschen ;)

Mo 04. Mai
(Tokyo)
(Treffen mit Matsuura???)
ab 05:00 bis 13:00 - Tsukiji Fischmarkt (Tunfisch-Auktion nur von 5:00 bis 6:15 offen!)
Hama Rikyu Palastgarten --> am Meer neben Fischmarkt
Tokyo-Tower, Rainbow bridge, Tempel mit Shogun-Gräbern, Budh. Schrein, Boot fahren


Di 05. Mai
(Tokyo --> Mitake San)
(Kindertag in Japan = bunte Wind-Kois)
10:00 - Check Out: Ryokan Katsutaro Annex
??:?? - Check In: Komadori Sanso (155,mitakesan omecity)
Besichtigung Bergdorf Mitake
Besuch im Mitake-Schrein
Abendessen im Komadori Sanso

Mi 06. Mai
(Mitake San)
Wanderung, Bach, Moos, Wasserfall

Do 07. Mai
(Mitake San --> Kamakura)
??:?? - Check Out: Komadori Sanso
Tropfsteinhöhle
14:00 - 19:00 - Check In: Hotel New Kamakura (Hauptbahnhof Kamakura)
Hase-dera-Tempel
Großer Buddha
(Leihräder gibt es am Bahnhof)
Abends: Strand

Fr. 08. Mai
(Kamakura --> Abends nach Tokyo)
10:00 - Check Out: Hotel New Kamakura
Bambuswald, großer Friedhof, Wanderweg, alter Friedhof
ab 15:00 - Check In: Ryokan Katsutaro (4-16-8, Ikenohata)

Sa 09. Mai
(Tokyo)
kein Frühstück!!!
Akihabara - Shopping (Yodobashi, Steuerfrei bei "Laox", unter Bahnhof)
Akihabara - Tokyo Anime Center
Asakusa - Senso-ji-Tempel

So 10. Mai
(Rückflug)
kein Frühstück!!!
07:00 - Abfahrt in Tokyo zum Flughafen
bis 10:00 - Check Out: Ryokan Katsutaro
11:15 - Abflug Tokyo Narita Airport Terminal 1 KL 0862
16:10 - Ankunft Amsterdam
18:25 - Abflug Amsterdam KL 1833
19:45 - Ankunft Berlin Tegel