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Tropfen und Hopfen: Eine Landpartie

Es regnet. Wolken und Nebel verfeinern das Bild. Holzdachkonstruktionen und Steinstelen säumen den Weg. Wir gehören zu den einzigen Touristen in Mitake-san. Alle anderen Besucher mussten mit der letzten Bergbahn wieder ins Tal fahren. Unsere Unterkunft hat Tradition, ein Holzzuber-Bad, Gerümpel, den feinsten Ausblick seit heute früh und vier sehr nette, offene Gastgeberinnen aus drei Generationen. Hier geht's uns gut.

Beim Abendmahl wird uns serviert, was die Küche hergibt. Nicht immer ist uns klar, was mit was kombiniert werden sollte. Nachfragen führt zu verschämten Lachen der Bedienenden. Wir tun weltmännisch und essen brav auf. Nicht alles weckt bei allen Begeisterung. Der Fisch zum Beispiel... ich muss keine Details erwähnen, die René G. in den Vordergrund stellen. 633ml Asahi runden das Mahl ab.

Die Fahrt hierher war von einigem Bahnhofsgewimmel und Fahrplan-Raten begleitet. Nicht mit Bravour, aber mit Erfolg fanden wir unseren Weg nach Mitake-san. René-san (G.) sei hier besonders erwähnt. Hartnäckig wurde der Zuglauf verfolgt. Die Gewerkschaft der Piloten erwägt eine Aufnahme in die Zunft der Lotsen.

1 Kommentare:

Conny hat gesagt…

Bitte mehr von diesen schönen gesichtsentgleisungen und sturmfrisuren :)

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